Die sechs häufigsten Fehler bei der Hochzeitsplanung

Oftmals wird die Planung der Hochzeit gerne unterschätzt und vielen Brautpaaren unterlaufen Fehler bei der Planung. Dies ist auch vollkommen verständlich, schließlich ist man im seltensten Fall selbst Wedding- oder Eventplanner.
Woher soll man auch wissen, auf welches der Tausend Details besonders geachtet werden muss?

Damit ihr die Fehler, die viele Brautpaare schon vor Euch gemacht haben, nicht wiederholt, habe ich Euch die sechs häufigsten Fehler zusammengestellt:

1. Fehler: Erst das Kleid, dann die Location
Viele Frauen haben schon lange eine ganz genaue Vorstellung davon, wie ihr Traumkleid aussehen soll. Meistens sogar schon bevor sie überhaupt ihren Traummann kennen gelernt haben. Das erklärt vielleicht auch, weshalb viele Bräute den Fehler machen und das Brautkleid kaufen, bevor die Location feststeht – ein absolutes No-Go!
Natürlich ist es der Braut überlassen zu tragen, was sie möchte. Jedoch sollte sie sich gut Gedanken darüber machen, ob sie am Strand heiraten möchte oder in einem Schloss. Stellt Euch nur mal vor, ihr kauft Euch eine imposante Robe, mit meterlanger Schleppe, und lauft damit über den Strand und zieht die Schleppe mühsam hinter Euch her. Mal ganz davon abgesehen, wie dreckig dann alles ist und wie es auf den Fotos aussieht. Oder ihr kauft Euch schon mal ein schönes Strand-Hochzeitskleid, bekommt die Absage für Eure Traumlocation am Meer und feiert dann doch in einem Schloss… Beide Szenarien sind nicht optimal und es wäre schade, den Kauf des Kleides zu bereuen.
Daher empfehle ich Euch, so früh wie möglich mit der Locationsuche zu beginnen. Wartet auch die endgültige Zusage ab und begebt Euch dann auf die Suche nach Eurem perfekten Brautkleid.

2. Fehler: Ihr beschränkt Euch auf einen Kleidertyp
Inzwischen sucht jede Braut auf Instagram oder Pinterest nach Inspirationen für ihr Brautkleid. Das ist auch gut so, denn wo sonst als auf Social Media bekommt man mehr Input, um sich über die neuesten Trends und beliebtesten Schnitte zu informieren. Aber nur weil diese Plattformen eventuell vorgeben, dass gerade der Meerjungfrauen-Stil oder Fit & Flaire en vogue ist, bedeutet das nicht, dass es auch zu Euch passt.
Viele Bräute gehen mit einer ganz genauen Vorstellung des Kleides, das sie sich wünschen, ins Brautmoden-Geschäft und vergessen dabei, dass jede Braut einen anderen Körper hat und somit auch jeder ein anderer Schnitt besser steht.
Ihr könnt Euch natürlich auf einen Schnitt oder einen bestimmten Stil festlegen, aber wenn ihr merkt, dass es doch nicht zu Euch passt, dann bleibt offen für weitere Vorschläge. Vertraut dabei am besten der Fachfrau oder dem Fachmann. Die VerkäuferInnen haben schließlich schon viele Bräute gesehen und haben dafür ein gewisses Auge entwickelt, um Euch perfekt zu beraten.
Good to know: Nehmt nicht zu viele Personen bei der Kleiderauswahl mit. Oftmals erschweren die verschiedenen Vorstellungen der Begleitpersonen die Suche nach dem perfekten Traumkleid.

3. Fehler: Ihr informiert Euch nicht über Blumen
Wie schön das Table setting aussieht, wenn man viel Grün und Blumen auf den Tischen stehen hat! Ein Traum!
Aber, habt ihr Euch schon einmal Gedanken darüber gemacht, welche Blumen dafür am geeignetsten sind? Wahrscheinlich denkt ihr Euch jetzt – „Wieso? Wir nehmen natürlich unsere Lieblingsblumen, schließlich soll die Hochzeit uns wiederspiegeln.“
Natürlich soll Eure Hochzeit Eure Handschrift tragen, jedoch geht das nicht, wenn Eure Lieblingsblumen zum Beispiel Lilien sind. Lilien sind absolut nicht als Tischblumen geeignet, da diese sehr intensiv riechen und es nicht allen Gästen gefällt. Besonders kritisch wird es, wenn sich der Duft der Blumen mit dem des Essens beißt!
So gibt es viele kleine Details, die es bei Eurer Blumenauswahl zu beachten gibt.
Wollt ihr jedoch definitiv nicht auf Eure Lieblingsblumen verzichten? – Dann lasst Euch Euren Brautstrauß mit Euren Lieblingsblumen zusammenstellen!
Auch hier gilt: Ein guter Florist, weiß Bescheid und gibt Euch die besten Tipps!

4. Fehler: Beauty-Experimente
Jede Braut möchte an ihrem Hochzeitstag umwerfend aussehen!
ABER!,
Bitte verzichtet auf ein Styling, dass Eurem Typ nicht entspricht. Wenn ihr in Eurer Freizeit keinen knallroten Lippenstift mögt, dann muss dieser auch nicht bei Eurer Hochzeit aufgetragen werden.
Am Hochzeitstag geht es vor allem darum, das Beste aus sich herauszuholen und nicht ein neues „Ich“ zu präsentieren.
Besprecht Eure Vorlieben mit eurem Make-Up- und Hairstylist. Profis erkennen sofort, was Euch am besten steht und können Euch hervorragend beraten!

5. Fehler: Frühstück vergessen
Mein oberstes Gebot am Hochzeitstag: „Vergiss nicht zu essen!“
Egal, ob Braut oder Bräutigam, beide sind an ihrem Hochzeitstag aufgeregt und haben keinen Hunger.
Doch erstens erwartet das Brautpaar an ihrem großen Tag neben der Aufregung auch jede Menge Champagner – somit wäre eine gewisse Grundlage gar nicht mal so schlecht – und zweitens gilt das nicht für die Bridesmaids und Groomsmen, die vielleicht doch etwas Hunger bekommen könnten.
Ganz oft wird beim Getting Ready mit den Bridesmaids oder Groomsmen vergessen, etwas zu Essen anzubieten. Denkt also hierbei nicht nur an den Champagner, mit dem ihr mit Euren Bridesmaids und Groomsmen anstoßt, sondern auch an einen Appetizer, schließlich stehen sie mit Euch früh auf und verbringen den ganzen Morgen mit dem perfekten Styling!
PS: Wer will schon auf seiner Hochzeit ein Unwohlsein verspüren oder im schlimmsten Fall einen Schwächeanfall erleiden?

6. Fehler: Es liegen Stunden zwischen der Trauung und der Feier
Wer kennt es nicht? Zuerst die Trauung, dann der Sektempfang, dann das Fotoshooting… und währenddessen begeben sich die Gäste zur eigentlichen Location. Und dann? Oftmals dauert das Shooting zwei Stunden oder länger und die Gäste sitzen an ihrem Platz und fangen an sich zu langweilen, weil niemand eine kurze Begrüßung macht und eigentlich ja alle nur auf das Brautpaar warten.
Denkt bei der Planung immer daran, dass Eure Gäste sich nicht langweilen und bietet ihnen eine Entertainment-Möglichkeit an. Stellt eine Photobox auf oder lasst Artisten auftreten, die den Gästen die Wartezeit unvergesslich machen und Eure Abwesenheit nicht bemerken.
Wenn ihr keine(n) WeddingplannerIn habt, dann bittet Eure Trauzeugen, die Gäste an der Location zu begrüßen und ihnen kurz den weiteren Ablauf zu erklären.

Ich hoffe, ich konnte Euch mit diesem Blogpost inspirieren, aufklären und Euch Input geben. 

Habt ihr noch mehr Fragen? 
Dann meldet Euch gerne bei mir! 

Eure Diane Alexandra