MONEY TALK - Die gefürchteten Fragen nach Budget und Kosten

Gerade zu Beginn der Hochzeitsplanung ist vielen Paaren unklar, welche Kosten auf sie zukommen. Bei der Angebotseinholung wird man regelrecht von hohen Summen erschlagen. „2000 Euro für ein drei-minütiges Hochzeitsvideo? So viel kosten Einladungen, obwohl es „nur“ Papier ist?“
Schnell bekommt man das Gefühl, dass einige Anbieter beim Wort „Hochzeit“ ihre Preise verdoppeln. Wenn man dann jedoch anfängt zu vergleichen, wird einem schnell bewusst, dass sich viele Anbieter nicht großartig im Preis unterscheiden.
Legt daher schon zu Beginn Eurer Planung ein Budget fest! Worauf ihr dabei achten solltet, erfahrt ihr hier:

Um sich einen Überblick über die eigenen Hochzeitskosten zu machen, solltet ihr Euch am besten Gedanken darüber machen, wie ihr feiern wollt. Für die endgültige Planung ist es daher besonders wichtig, dass gewisse Eckpunkte zu Beginn geklärt sind:

1. Bedenkt bestimmte Zeitfaktoren

      – Finden die Trauung und die Feier am selben Tag statt?

      – Standesamtlich und kirchlich? Oder nur eines von beidem?

      – Standesamt unter der Woche oder am Wochenende?

Bei Berücksichtigung der Zeitplanung bekommt ihr schon einmal einen Überblick darüber, wie viel Euch die Trauung ungefähr kosten wird. Bedenkt hierbei, dass standesamtliche Trauungen an einem Samstag mehr kosten, als unter der Woche. Fragt am besten bei Eurem gewünschten Standesamt im Voraus die Kosten an.

2. Erstellt eine vorläufige Gästeliste

       – Wer muss tatsächlich eingeladen werden?

       – Wen wollt ihr unbedingt dabei haben?

       – Müsst ihr die Wünsche der Eltern tatsächlich berücksichtigen?

Mit einer vorläufigen Gästeliste bekommt ihr schon einmal einen groben Überblick über Eure Gästeanzahl. Bedenkt hierbei, nicht nur die Kosten der Bewirtung Eurer Gäste, sondern auch die Miete für die Hochzeitslocation. Weiterhin solltet ihr Euch fragen, ob ihr ein Menü oder Buffet haben wollt – Lasst ihr das Essen von der Hochzeitslocation kochen oder lasst ihr es Euch vom Caterer bringen? Auch das sind Fragen, die Euch in der Kostenschätzung weiterbringen.

3. Papeterie

       – Wollt ihr vorab ein Save-the-Date rausschicken oder nur die Einladungskarten?

       – Wollt ihr eine Zeitungsanzeige?

       – Benötigt ihr Kirchenhefte?

       – Sollen Tischkarten in Eurem Design angefertigt werden?

       – Soll ein Gästebuch in Eurem Design angefertigt werden?

       – Danksagungskarten offline oder online?

Unter Papeterie versteht man alles, was für eine Hochzeit aus Papier gefertigt wird. Hierbei könnt ihr Euch überlegen, ob ihr viel Liebe zum Detail haben wollt oder nicht. Das heißt, wollt ihr individuell angefertigte Papeterie mit Eurem Design, passend zur Gestaltung der Blumen- & Tischedekoration oder mögt ihr es eher schlicht und sucht Euch vorgefertigte Einladungen im Internet raus. Macht Euch hierbei Gedanken darüber, worauf ihr Wert legt und stellt Euch gerne die obengenannten Fragen.
Natürlich könnt ihr in der heutigen Zeit auch viel online machen, wie Einladungskarten, Kirchenhefte zum Download aufs Handy oder auch die Danksagung per Mail. Hierbei könnt ihr selbst einschätzen, wie wichtig Euch die Erinnerung an die Hochzeit in Form von Papier ist oder nicht.

4. Blumendeko

       – Wollt ihr Blumenschmuck für Euer Auto?

       – Wie siehts mit Herrenanstecker aus?

       – Soll die Kirche auch geschmückt werden?

       – Flowercrowns für die Bridesmaids?

       – Soll Euer Table setting schlicht, stilvoll oder pompös werden?

Blumen gehören natürlich zu jeder Hochzeit dazu. Überlegt Euch hier vorab, welches Motto und welche Farben Eure Hochzeit haben sollen. Schaut hier für einen Tipp zur Blumendeko in meinen Blogartikel „Sechs Fehler, die fast alle bei der Hochzeitsplanung machen“ rein.

Teil II erscheint am 11. November 2020